KI im Digital Asset Management 2025: Erkenntnisse aus dem aktuellen Report
Künstliche Intelligenz (KI) verändert, wie Unternehmen ihre digitalen Inhalte verwalten. Der «State of AI in DAM 2025 Report» zeigt, wo Organisationen heute stehen, vor welchen Herausforderungen sie stehen und welche Potenziale noch ungenutzt sind.
Erstellt von Marina Schinner am 19.01.2026 in Redaktion & Publishing , Künstliche Intelligenz

KI ist längst keine Zukunftsvision mehr im Digital Asset Management (DAM). Laut dem aktuellen Report von Kristina Huddart nutzen viele Teams KI bereits aktiv — allerdings mit unterschiedlichem Erfolg und grosser Erwartungslücke zwischen Wunsch und Realität.
Zwischen Hype und Realität: Wie KI heute genutzt wird
Der Report basiert auf den Antworten von über 250 Fachleuten und zeigt ein klares Bild: Mehr als 80 % der Befragten sind optimistisch in Bezug auf KI-Einsatz im DAM, doch 61 % sind nur teilweise zufrieden mit dem, was ihre KI-Tools tatsächlich leisten. Hauptgründe dafür sind:
- Komplexe Integration in bestehende Systeme
- Bedenken bei Datenschutz und Compliance
- Fehlende, klare Strategien
- Überforderte Teams ohne klare Richtung
Grösste Einsatzbereiche von KI im DAM
Trotz der Herausforderungen zeigen sich erste, klare Einsatzfelder, bei denen KI echten Mehrwert liefert:
- Automatisierte Metadaten-Erstellung und Tagging
- Verbesserte Suche und Content-Discovery
- Unterstützung bei der Automatisierung von Content-Lifecycles
Organisationen mit höherer Reife nutzen KI in diesen Bereichen schon strategisch — nicht nur experimentell.
Hindernisse bleiben bestehen
Unterschiedliche Branchen bringen unterschiedliche Prioritäten mit:
- Kulturgüter & Nonprofits sehen starke ethische und Datenschutzfragen
- Finanzdienstleister fokussieren Sicherheit und ROI
- Kreativagenturen fühlen sich von der schnellen Entwicklung überrollt
Die Studie betont, dass KI kein «Addon» ist, das man einfach plug-and-play einsetzt: Es braucht klare Strategien, geschulte Teams und menschliche Governance.
Drei Schlüsselerkenntnisse
Die zentralen Schlussfolgerungen des Reports lassen sich wie folgt zusammenfassen:
- Strategie ist entscheidend: Etwa ein Drittel der Organisationen arbeitet noch ohne klare KI-Strategie.
- Anpassbarkeit zählt: Unternehmen möchten KI-Lösungen, die trainierbar, transparent und auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt sind.
- KI wird zur Ebene, nicht nur zum Feature: Zukünftige Anwendungen sollen nahtlos über Systeme hinweg funktionieren — mit menschlicher Kontrolle eingebettet.
AI in DAM – Das Fazit
KI ist im Digital Asset Management angekommen — doch der Weg von der Begeisterung zur effektiven Nutzung ist noch nicht abgeschlossen. Erfolg hängt heute weniger von Technologie allein ab als von Strategie, organisatorischer Vorbereitung und der Einbindung der Menschen, die mit diesen Systemen arbeiten.
































































