KI im Digital Asset Management 2025: Erkenntnisse aus dem aktuellen Report

Künstliche Intelligenz (KI) verändert, wie Unternehmen ihre digitalen Inhalte verwalten. Der «State of AI in DAM 2025 Report» zeigt, wo Organisationen heute stehen, vor welchen Herausforderungen sie stehen und welche Potenziale noch ungenutzt sind.

KI im Digital Asset Management 2025: Erkenntnisse aus dem aktuellen Report

KI ist längst keine Zukunftsvision mehr im Digital Asset Management (DAM). Laut dem aktuellen Report von Kristina Huddart nutzen viele Teams KI bereits aktiv — allerdings mit unterschiedlichem Erfolg und grosser Erwartungslücke zwischen Wunsch und Realität.

Zwischen Hype und Realität: Wie KI heute genutzt wird

Der Report basiert auf den Antworten von über 250 Fachleuten und zeigt ein klares Bild: Mehr als 80 % der Befragten sind optimistisch in Bezug auf KI-Einsatz im DAM, doch 61 % sind nur teilweise zufrieden mit dem, was ihre KI-Tools tatsächlich leisten. Hauptgründe dafür sind:

  • Komplexe Integration in bestehende Systeme
  • Bedenken bei Datenschutz und Compliance
  • Fehlende, klare Strategien
  • Überforderte Teams ohne klare Richtung

Grösste Einsatzbereiche von KI im DAM

Trotz der Herausforderungen zeigen sich erste, klare Einsatzfelder, bei denen KI echten Mehrwert liefert:

  • Automatisierte Metadaten-Erstellung und Tagging
  • Verbesserte Suche und Content-Discovery
  • Unterstützung bei der Automatisierung von Content-Lifecycles

Organisationen mit höherer Reife nutzen KI in diesen Bereichen schon strategisch — nicht nur experimentell.

Hindernisse bleiben bestehen

Unterschiedliche Branchen bringen unterschiedliche Prioritäten mit:

  • Kulturgüter & Nonprofits sehen starke ethische und Datenschutzfragen
  • Finanzdienstleister fokussieren Sicherheit und ROI
  • Kreativagenturen fühlen sich von der schnellen Entwicklung überrollt

Die Studie betont, dass KI kein «Addon» ist, das man einfach plug-and-play einsetzt: Es braucht klare Strategien, geschulte Teams und menschliche Governance.

Drei Schlüsselerkenntnisse

Die zentralen Schlussfolgerungen des Reports lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  1. Strategie ist entscheidend: Etwa ein Drittel der Organisationen arbeitet noch ohne klare KI-Strategie.
  2. Anpassbarkeit zählt: Unternehmen möchten KI-Lösungen, die trainierbar, transparent und auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt sind.
  3. KI wird zur Ebene, nicht nur zum Feature: Zukünftige Anwendungen sollen nahtlos über Systeme hinweg funktionieren — mit menschlicher Kontrolle eingebettet.

AI in DAM – Das Fazit

KI ist im Digital Asset Management angekommen — doch der Weg von der Begeisterung zur effektiven Nutzung ist noch nicht abgeschlossen. Erfolg hängt heute weniger von Technologie allein ab als von Strategie, organisatorischer Vorbereitung und der Einbindung der Menschen, die mit diesen Systemen arbeiten.

Ihr Ansprechpartner

KI im Digital Asset Management 2025: Erkenntnisse aus dem aktuellen Report

Stefan Schärer

Head of Sales & Marketing, Co-Owner, Member of the Executive Board

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