Rückblick Webinar: Intelligente Workflows statt Insellösungen – iPaaS verbindet und automatisiert Ihre Prozesse
Bestehende Systeme intelligent verbinden und manuelle Arbeitsschritte reduzieren: Das war das Thema unseres Webinars zu iPaaS. Sie haben das Webinar verpasst? Wir fassen im Rückblick das Wichtigste zusammen – oder werfen Sie einen Blick in die Aufzeichnung!
Erstellt von Marina Schinner am 01.09.2026 in Webinare

Wie lassen sich bestehende Systeme intelligent miteinander verbinden, manuelle Arbeitsschritte reduzieren und Prozesse flexibel automatisieren? Im spannenden Webinar am 27. August zeigten Christoph Brun und Serge Dillier, welche Rolle iPaaS im Publishing Circle spielt, welche Lösungen sich dafür eignen und wie automatisierte Workflows in der Praxis aussehen können.
Der Klebstoff zwischen den Systemen
Unternehmen arbeiten heute mit zahlreichen spezialisierten Lösungen: Planungstools, CMS, DAM-Systemen, Redaktionssystemen, KI-Anwendungen und vielen weiteren Plattformen. Das Problem liegt häufig nicht in den einzelnen Systemen, sondern in den fehlenden Verbindungen dazwischen.
Genau hier setzt iPaaS – Integration Platform as a Service – an. Die Plattform verbindet unterschiedliche Anwendungen miteinander und sorgt dafür, dass Daten automatisiert zwischen ihnen fliessen. Manuelles Copy-and-Paste, Mehrfacherfassungen und fehleranfällige Übergaben lassen sich dadurch deutlich reduzieren. Im Publishing Circle übernimmt iPaaS damit eine zentrale Rolle: Es ist der «Klebstoff», der die einzelnen Lösungen zu einem durchgängigen Workflow verbindet.
Automatisieren, standardisieren und flexibel bleiben
Der Nutzen geht dabei weit über klassische Schnittstellen hinaus. Mit iPaaS lassen sich beispielsweise Dateien automatisiert verschieben, Metadaten ergänzen, Dateinamen vereinheitlichen oder nicht mehr benötigte Inhalte bereinigen. Auch bestehende Legacy-Tools oder individuelle Schnittstellen können durch flexible Workflows ersetzt werden.
Ein weiterer Vorteil: Prozesse lassen sich vergleichsweise einfach erweitern oder anpassen. Neue Systeme, zusätzliche Arbeitsschritte oder KI-Dienste können in bestehende Workflows integriert werden, ohne dass jedes Mal eine komplett neue Schnittstelle entwickelt werden muss. Damit schafft iPaaS nicht nur Effizienz, sondern auch mehr Zukunftssicherheit für bestehende Systemlandschaften.
Konnektoren als stabile Basis, Workflows für maximale Flexibilität
Im Webinar zeigte Serge Dillier, wie die a&f systems zwischen Konnektoren und Workflows unterscheidet:
Konnektoren bilden den stabilen technischen Kern und verbinden eine Software mit der iPaaS-Plattform. Sie stellen die Funktionen der jeweiligen Systeme innerhalb der Integrationsplattform bereit. Die eigentliche Prozesslogik steckt anschliessend in den Workflows. Diese können auf Basis bestehender Blaupausen individuell angepasst und erweitert werden. So entsteht eine stabile technische Grundlage, während die Prozesse selbst flexibel bleiben.
Für die Umsetzung setzt die a&f systems unter anderem auf WoodWing Connect auf Basis von Workato sowie auf n8n. Welche Lösung sich eignet, hängt vom jeweiligen Einsatzgebiet, der bestehenden Systemlandschaft und den Anforderungen an Hosting und Skalierbarkeit ab.
Vom Planungstool direkt ins CMS – inklusive Übersetzung
Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigte die Live-Demo im Webinar. Dafür wurden das Planungstool Kordiam und das Headless CMS Purple über einen n8n-Workflow miteinander verbunden. Ein in Kordiam geplanter Artikel inklusive Text, Bild und Publikationsinformationen wurde automatisiert in Purple angelegt. Anschliessend wurde der Workflow um einen Schritt erweitert: Der Artikel wurde automatisch über DeepL ins Englische und Französische übersetzt und als separate Sprachversionen wieder in Purple angelegt.
Das Beispiel zeigt, wie sich unterschiedliche Systeme, Services und KI-Anwendungen zu einem durchgängigen Prozess verbinden lassen – ohne dass Anwender Inhalte zwischen verschiedenen Plattformen manuell übertragen müssen.
Der Workflow steht im Mittelpunkt
Welche iPaaS-Lösung technisch im Hintergrund arbeitet, ist letztlich zweitrangig. Entscheidend ist der Prozess: Wo entstehen heute Medienbrüche? Welche wiederkehrenden Aufgaben kosten unnötig Zeit? Und welche Systeme sollten miteinander kommunizieren? Genau hier setzen die Experten der a&f systems an. Gemeinsam mit Kunden analysieren unsere Spezialisten bestehende Workflows, identifizieren Optimierungspotenzial und entwickeln passende Automatisierungen und Integrationen.


































