Unser Mitarbeiterausflug 2026: Ein Sommertag zwischen Türmen, See und 35 Grad
Hoch hinaus, übers Wasser und zwischendurch am besten direkt hinein: Unser Mitarbeiterausflug führte uns bei hochsommerlichen Temperaturen quer durch Luzern – mit tierischen Zaungästen, überraschenden Einblicken und jeder Menge Gelegenheit, die Stadt einmal von einer anderen Seite kennenzulernen.
Erstellt von Marina Schinner am 03.09.2026 in a&f

Was braucht es für einen gelungenen Start in einen gemeinsamen Tag? Ein ausgiebiges Frühstück, eine wunderbare Kulisse – und vielleicht ein paar Ziegen, Hängebauchschweine und Schottische Hochlandrinder.
Um neun Uhr starteten wir unseren Mitarbeiterausflug im Kulturhof Hinter Musegg. Auf den Tisch kamen Bio-Produkte direkt aus der Region und vom Hof, dazu eine besonders herzliche Bewirtung. Nur bei Rösti und Eiern war Selbstbedienung angesagt: Auf dem Feuerring durfte jeder selbst Hand anlegen.



Luzern von oben
Gut gestärkt wurden wir um elf Uhr von zwei Touristenguides abgeholt. Und die bewiesen uns ziemlich schnell: Selbst wer Luzern bestens zu kennen glaubt, kann hier noch einiges entdecken. Unsere Tour führte uns durch die Museggtürme und über die Museggmauer. Neben viel Geschichte gab es vor allem eines: eine fantastische Aussicht über die Stadt. Und eine kleine Gedächtnisstütze für alle, die sich die Namen der Türme bisher partout nicht merken konnten:
«Nölli, Männli, Lueg is Land, Bewach mer d´Zyt, Bescherm mer s´Polver ond em Allewende s´Dächli.»
Ob sich danach wirklich alle neun Türme fehlerfrei aufzählen liessen, lassen wir an dieser Stelle lieber offen. Immerhin wissen wir jetzt, dass hinter dem Spruch Nölliturm, Männliturm, Luegisland, Wachturm, Zytturm, Schirmerturm, Pulverturm, Allenwindenturm und Dächliturm stecken.






Bei 35 Grad gibt es nur eine Richtung: Abkühlung im See
Der Endpunkt unserer Stadtführung hätte an diesem Tag kaum besser gewählt sein können. Am General-Guisan-Quai wartete nämlich bereits ein gechartertes Boot auf uns. Zwei Stunden lang genossen wir Luzern aus einer ganz anderen Perspektive. Um 15 Uhr legten wir bei der Hermitage an und genossen einen ausgedehnten Apéro in der Sunset Bar – und die längst überfällige Abkühlung im See.




Ein Blick hinter sonst verschlossene Türen
Am frühen Abend ging es zurück Richtung Schwanenplatz und weiter zu einem der bekanntesten Wahrzeichen Luzerns: dem Wasserturm. Wer ihn bisher nur von aussen kannte, bekam an diesem Abend Einblicke, die normalerweise verborgen bleiben. Der vom Artillerieverein verwaltete Turm ist öffentlich nicht frei zugänglich und kann nur im Rahmen einer Führung oder eines Essens besucht werden.
Bei unserer Führung ging es einmal quer durch seine Geschichte – vom Blick hinunter in den Kerker unterhalb des Seespiegels bis hinauf zur ehemaligen Folterkammer im Dach. Dass ausgerechnet diese ganz oben untergebracht war, hatte übrigens einen durchaus pragmatischen Grund: So waren die Schreie weniger gut zu hören. Definitiv eine der Informationen des Tages, die im Gedächtnis bleiben. Im ersten Stock erhielten wir zudem Einblicke in die Ausstellung des Artillerievereins, bevor mit Luzerner Kügelipastetli auch kulinarisch noch einmal die Region im Mittelpunkt stand.




Von Alpenseglern und langen Beziehungen
Vor dem Dessert führte uns der Weg noch einmal ganz nach oben. Dort erfuhren wir mehr über die Alpensegler, die sich im Wasserturm eingenistet haben. Besonders sympathisch: Haben sich zwei Alpensegler einmal gefunden, bleiben sie ihr Leben lang ein Paar. Nach einem langen gemeinsamen Tag vielleicht gar kein so unpassendes Schlussbild.
Mit Blick über Luzern, vielen neuen Eindrücken und dem einen oder anderen Sprung in den See liessen wir den Abend schliesslich gemütlich ausklingen.





























































