Echo stellt die Weichen für eine effizientere Content- und Printproduktion
Mit Purple als zentraler Content-Plattform und Aptoma für die automatisierte Printproduktion stellt Echo seine Content- und Produktionslandschaft neu auf. Das gemeinsame Pilotprojekt mit Sprylab, Aptoma und a&f soll zeigen, wie sich digitale Inhaltserstellung und Printproduktion zu einem durchgängigen Prozess verbinden lassen.

Echo ist das führende Medienhaus Wiens und verbindet Menschen, Marken und Geschichten. Mit mehr als 1,5 Mio. monatlicher Reichweite in Print und Online erreicht das Echo Medienhaus seit mehr als 40 Jahren ein breites Publikum. Nun sollte die bestehende Produktionslandschaft an die digitale Transformation angepasst werden – in einem aussergewöhnlichen Pilotprojekt.

Die Ausgangslage
Die Content- und Printproduktion bei Echo war bislang stark von manuellen und printorientierten Abläufen geprägt. Die Anforderungen an eine flexible Nutzung von Inhalten über unterschiedliche Kanäle hinweg sowie an wirtschaftliche und effiziente Produktionsprozesse prägen die Medienbranche seit Jahren. Für das Echo Medienhaus war deshalb klar: Die bestehende Produktionslandschaft sollte grundlegend weiterentwickelt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die digitale Transformation, effizientere Prozesse und insbesondere die Reduktion der Produktionskosten.

Die Zielsetzung
Künftig sollte Purple als zentrales CMS und Content Hub dienen. Inhalte werden dort zentral erstellt und verwaltet. Für die automatisierte Produktion des Wiener Bezirksblatts und der Echo-Magazine kommt Aptoma zum Einsatz.
Ziel ist ein möglichst durchgängiger Workflow: Inhalte sollen zentral in Purple entstehen und von dort für unterschiedliche Ausgabekanäle genutzt werden können. Auch Print wird damit zu einem Ausgabekanal innerhalb einer zentral gedachten Content-Produktion. Aptoma übernimmt dabei die automatisierte Printproduktion. Dadurch sollen manuelle Produktionsschritte reduziert, Inhalte einfacher mehrfach verwendet und die Abläufe insgesamt effizienter gestaltet werden.
Der betriebliche Nutzen steht dabei klar im Vordergrund: Durch einen höheren Automatisierungsgrad sollen Aufwand und damit verbundene Produktionskosten nachhaltig reduziert werden. Gleichzeitig ist Echo der erste Pilotkunde für einen Ansatz, den Sprylab, Aptoma und die a&f systems gemeinsam vorantreiben: Sprylab bringt Purple als zentrale Content-Plattform ein, Aptoma die Technologie für die Printautomatisierung und die a&f systems ihre Beratungs- und Implementierungskompetenz für die Printproduktion.

Der Projektablauf
Das Projekt befindet sich aktuell in der Umsetzung, der Go-live ist für Q4 2026 vorgesehen. Sprylab verantwortet die Einführung von Purple, während die a&f systems als Vertriebs- und Implementierungspartner die Einführung von Aptoma für die Printproduktion begleitet. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel beider Bereiche. Inhalte aus Purple müssen so für Aptoma bereitgestellt werden, dass daraus die unterschiedlichen Printprodukte von Echo möglichst automatisiert produziert werden können.
Echo ist dabei mehr als der erste Anwender einer bereits fertigen Lösung. Die konkreten Anforderungen des Wiener Bezirksblatts und der Echo-Magazine fliessen in die gemeinsame Entwicklung der Prozesse ein. So wird der strategische Ansatz der drei Partner an einem realen Produktionsumfeld erprobt und weiterentwickelt.

Die Herausforderungen
Eine zentrale Herausforderung des Projekts liegt in der klaren Trennung von Content-Erstellung und Layout beziehungsweise Produktion. Redakteurinnen und Redakteure sollen sich künftig auf Inhalte konzentrieren können, ohne bereits während der Erstellung konkrete Printlayouts mitdenken zu müssen. Damit dieses Prinzip in einer Headless-Architektur funktioniert, müssen Inhalte jedoch strukturiert und mit den notwendigen Metadaten angereichert werden. Diese Informationen bilden die Grundlage dafür, dass nachgelagerte Systeme wie Aptoma Inhalte automatisiert interpretieren, priorisieren und in unterschiedliche Printprodukte überführen können.
Damit verändert sich nicht nur die technische Architektur, sondern auch der redaktionelle Workflow. Statt Inhalte für ein bestimmtes Layout zu produzieren, werden sie kanalneutral erstellt und so beschrieben, dass sie für unterschiedliche Ausgabekanäle genutzt werden können. Die Herausforderung besteht deshalb darin, neue redaktionelle Arbeitsweisen, klare Metadatenmodelle und die automatisierte Produktion so aufeinander abzustimmen, dass möglichst wenig manuelle Eingriffe notwendig sind.

Das Fazit
«Mit Echo haben sich für das erste gemeinsame Pilotprojekt die richtigen Partner zusammengefunden. Der Verlag geht die Effizienzsteigerung seiner Content- und Printproduktion pragmatisch und mit einem klaren Blick auf den betrieblichen Nutzen an.»
Matthias Fischer, Sales Consultant a&f systems ag
«Leserbindung und Lesergewinnung sind das Gold unserer Branche. Gleichzeitig haben wir hohe Kosteneinsparungen durch den Wegfall des Korrektorats. Die Produktionszeit im Layout wird sich enorm verkürzen.»
Michael Grassl-Kosa, CDO echo medienhaus
Sprylab, Aptoma und die a&f systems bringen ihre jeweiligen Stärken zusammen: eine zentrale Content-Plattform, automatisierte Printproduktion sowie Beratungs- und Implementierungskompetenz. Echo wiederum bringt seine konkreten Anforderungen aus dem Produktionsalltag ein und prägt damit die praktische Ausgestaltung der Lösung.
So entsteht Schritt für Schritt ein erster Showcase dafür, wie sich zentrale Content-Erstellung und automatisierte Printproduktion zu einem durchgängigen Prozess verbinden lassen – mit dem Ziel, manuelle Aufwände zu reduzieren, Prozesse effizienter zu gestalten und Produktionskosten zu senken.
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